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Schneiden

Inmitten der kalten Jahreszeit – meist ist es der Jänner, in dem die Reben ihre Winterruhe halten – nehmen wir den Rebschnitt vor. Dank moderner Technologien wird dieser Arbeitsschritt erheblich erleichtert: Mittels elektrischer Scheren werden die Reben auf unterschiedliche Längen gekürzt. Dabei wird auf die Anzahl der sogenannten „Augen“, also die Stellen des späteren Austriebs der Blatttriebe, geachtet: Der alte Rebstock bildet die Mitte, während nach dem Schnitt sowohl ein Bogen nach links, als auch ein Bogen nach rechts bleibt. Die abgeschnittenen Reben werden aus dem Drahtaufbau entfernt und in der Mitte der Weingartenzeilen gesammelt, wo wir sie später mit dem Mulcher zerkleinern. Zwar sind wir beim Rebschnitt oft sehr widrigen Bedingungen ausgesetzt (Kälte, Wind, Nebel,…), diese Arbeit lässt jedoch auch viel Zeit für‘s Nachdenken und Sinnieren über’s Leben zu.

frühere Beiträge

Weingläser mit Menschen

Silvester beim Weinbauern

Auch ein Winzer darf sich einmal ausruhen und die Zeit genießen. Zu Silvester werde ich mit meiner Familie und meinen Freunden das neue Jahr begießen. Etwas Gutes essen und hervorragenden Wein trinken. Ich probiere sehr gerne Weine von anderen Winzern, denn nur durch den Vergleich bzw. durch Probieren anderer Geschmäcker kann man sich weiterentwickeln. Ich

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Weinkeller Weintank Stefan Pratsch

Laufende Keller- und Büroarbeit

Während andere im November ihre Jungweine präsentieren, bereiten wir uns auf die Abfüllung des aktuellen Jahrgangs mit Anfang des neuen Kalenderjahres vor: Es gilt, die Gärung und später auch die Entwicklung des Weines im Tank laufend zu überprüfen und u.a. mittels Temperaturgesteuertem System zu unterstützen. Hier ist auch Geschick gefragt, um bei Bedarf passende Weine

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